- monatlicher Laufstammtisch
- gemeinsame Wettkampfeinsätze
- Teamausstattung von Salomon
- Fotoshootings für diverse Projekte
- Mithilfe bei der Umsetzung des Salzburg Trailrunning Festivals
Doch wer steckt hinter dem STF Running Team?
Doch wer steckt hinter dem STF Running Team?
Mit über 50 Jahren zählt er zu den „alten Eisen“ in unserem Trailrunning Team, was er als Teamkapitän aber auch sein darf. Er ist nicht mehr der Schnellste, aber gerne lange und ausdauernd in den Bergen unterwegs. Auf den Trails braucht er ganz wenig zu Trinken und zu Essen, was seine Teamkollegen oft zur Verzweiflung bringt, weil dann aus einer kurzen Tour schnell mal ein mehrstündiger Trail wird. „Ich freue mich, mit meinen „Jungen“ gemeinsam in den Bergen unterwegs zu sein, das hält mich selbst jung und ist auch meine Motivation, regelmäßig zu sporteln und fit zu bleiben.“ Bei Wettkämpfen sind Rang und Zeit mittlerweile zweitranging, für Sepp zählen positive Lauferlebnisse und viele neue Gesichter und Gipfel!
Bei 2 Vollzeitjobs ist die Zeit die für’s Training bleibt auch relativ überschaubar, daher beginnen seine Tage meist schon um 5 Uhr in der Früh, sehr zum Leidwesen seiner Angestellten.
Trailrunning bedeutet für Hausa Abwechslung, Herausforderung und Verbundenheit zur Natur. Wer liebt es also nicht, bergauf zu rennen, über Steine zu stolpern und sich in der "Wildnis" zu verirren? Laut ihm gibt es nichts Besseres, als beim steilen Anstieg einen Mund voller Insekten einzuatmen, während man nach Luft ringt. Und nicht zu vergessen das Adrenalin, das durch den Körper schießt, wenn man vielleicht auf ein "wildes Tier" trifft. Trailrunning ist wie eine "Achterbahnfahrt", nur mit mehr Schweiß und keinem Sicherheitsgurt.
Hausa’s Paradisziplin ist der Downhill, der ein oder andere Überschlag inklusive. Besonders spannend wird es, wenn sich die beiden „alten Herren“ im Team (Hausa und Sepp) bei einem Rennen batteln – natürlich ohne Ellbogen – dafür reicht die Kraft nach 50km nicht mehr.
Wie viele seiner Artgenossen leidet auch Peter an einer sehr ausgeprägten Form von "Flachangst", weshalb es ihn zum Laufen meist in die Berge verschlägt. Überwiegend ist er in seiner Heimat, den Kitzbüheler Alpen, oder am Untersberg anzutreffen. In seltenen Fällen verirrt er sich aber auch hinunter in urbane Gebiete, meist im Herbst, wenn die Salomon Trailwochen und das Salzburg Trailrunning Festival anstehen.
Im Winter, wenn der Schnee zu tief zum Laufen wird, tritt er bevorzugt auf Tourenski in Erscheinung. Aufgrund des fortschreitenden Verschleißes seines Bewegungsapparats, schließlich ist auch an Peter die Zeit nicht ganz spurlos vorbeigegangen, kann des Öfteren auch ein Wechsel auf das Gravelbike beobachtet werden, in Fachkreisen wird dieses Phänomen als "Injured Piece of Shit (IPOS)" bezeichnet. Trotzdem bleibt das Laufen ganzjährig seine primäre Fortbewegungsart und auch im Urlaub ist es wahrscheinlicher ihn in Laufschuhen als in Badehose zu sichten. Peters Lieblingsgebirge ist der Wilde Kaiser, und sein Lieblingsrennen ist natürlich der Gaisbergtrail.
Kuli ist eigentlich Triathlet. Aufgrund seiner Einsätze beim Salzburg Trailrunning Festival als Streckenmarkierer und Vorläufer beim Gaisbergtrail wurde er Teil unseres Running Teams. Er ist begeisterter Hobbytrailläufer, wobei sich das Ganze hauptsächlich auf Frühjahr und Herbst beschränkt, und seine Zeiten bei Straßenläufen können sich durchaus sehen lassen: beispielsweise 10km in 34:32.
Kuli ist nicht unbedingt für seine Schweigsamkeit bekannt, langweilig wird es mit ihm definitiv nicht. Sein Sportlife-Hack: beim Triathlon nie ohne Schuhlöffel.
Vom Straßenlauf und Triathlon kommend, widmet sich Simon seit 2015 vermehrt dem Traillauf. Als Mitglied der berühmt-berüchtigten Weekly-Gaisberg Truppe kennt Simon alle Trails um Salzburg. Sollte man meinen. Die Teilnahme beim Gaisbergtrail 2018 lehrte ihn eines Besseren, denn er bog im Downhill am Gaisberg vollkommen falsch ab.
Emotionale Karrierehighlights sind der Norseman Extreme Triathlon und der gemeinsame Zieleinlauf mit Bernd Zwinger beim Mozart100 (2019) als zweitbeste Österreicher. Im Wettkampf ist Simon an seinem Schnauzer leicht zu erkennen, der gibt ihm Extrakraft wenn es mal etwas anstrengender wird. Am liebsten erkundet er Routenempfehlungen seiner Schwiegermutter im Ennspongau. Seine heimliche Liebe ist das Tourengehen, weshalb der Laufstart im Frühjahr gerne etwas gemächlich ausfällt.
Von der unsportlichen Informatikerin mit Höhenangst zur Bergziege in nur wenigen Jahren.
Erst spät hat Sophie ihre Liebe zu Sport und den Bergen entdeckt, seit 6 Jahren geht es aber nun sprichwörtlich "steil bergauf".
Von Wandern über Trailrunning und Skitouren bis zu Alpin klettern und Hochtouren - Sophie findet man selten auf Forststraßen oder Asphalt. Sie liebt wilde Trails im Hochgebirge mit vielen Höhenmetern.....und ab und zu unfreiwillig vielen Kilometern, denn Verlaufen ist Sophie's Paradedisziplin.
Keine strukturierten Trainingspläne, dafür die ganz große Leidenschaft zu den Bergen und den Trails motivieren Sophie stets ihre eigenen Grenzen zu überwinden. Ihr größtes Ziel für dieses Jahr ist ein Lauf über den Karnischen Höhenweg mit 80km und 6000hm.
Wolfgang ist gemeinsam mit Sepp Gruber der „Erfinder des Salzburg Trailrunning Festivals“. Die Berge und die Natur waren dem gebürtigen Lungauer schon immer am liebsten für Bewegung. Ob Schifahren, Schitourengehen, Skating, Mountainbiken, Triathlon bis hin zum Trailrunning, es gibt nicht viel, was Wolfgang an sportlichen Aktivitäten nicht interessiert. Nach einem Ironman in Klagenfurt und einem Halbmarathon in Salzburg in 1:16:10 war aber schnell wieder klar, das Gelände, die Natur, die Berge sind durch nichts zu ersetzen. Und so kam er nach ein paar Jahren Crosstriathlon und verschiedensten X-Terra Bewerben zum Trailrunning, aber hier waren es weniger die Ultratrails sondern mehr die Bergläufe, die ihn faszinierten. Und jetzt, als einer der Oldies und mit kaputtem Knie, geht’s nach wie vor die Berge rauf und runter. Primär mit dem Bike bzw. Rennrad und am liebsten bergauf.
Paul ist der Young Gun des Teams und stellt sich gerne als persönlicher Physio zur Verfügung. Im Gegenteil zu Josef ist Paul schon relativ früh auf's Laufen in unwegsamen Gelände ausgewichen und seit Beginn ein Teil des Teams. Bereits in den ersten Saisonen war er bei namhaften Trailläufen am Start und konnte den ein oder anderen Stockerlplatz erlaufen. Sein bevorzugtes Trainingsgebiet: der Wienerwald. Angeblich kann man sich auch dort auf Ultratrails mit etlichen Höhenmetern vorbereiten. Pauls persönliches Motto: Distanz ist, was der Kopf daraus macht. Wir hoffen er behält dieses Motto bei, denn nach 1-jähriger Verletzungspause ist sein Ziel vorerst, die Laufschuhe für eine kurze Laufrunde schnüren zu können.
Josef ist erst seit kurzem Teil des STF Running Teams, widmet er sich auch erst seit 2020 dem Trailrunning. Seither dafür umso motivierter. In den Uphills hat er noch so seine Probleme, aber auf flachen Strecken und im Downhill räumt er das Feld von hinten auf. Obwohl die kurzen Distanzen für ihn wie steile Anstiege sind, extrem anstrengend, zeigt er hier gerne wer die Nase vorn hat. Die Nase vorn hat er auch beim Start, denn Josef steht prinzipiell in der ersten Reihe.
Sein Ziel für 2023 ist es, seinen Triumph beim Großglockner Ultratrail auf der Sprintdistanz von 37 km zu wiederholen und auch bei der Golden Trail Serie im DACH-Raum gut abzuschneiden. Und wie trainiert er dafür? Mit einer bizarren Mischung aus Sprints, Marathons und vermutlich auch ein paar Kniebeugen vor dem Spiegel. Eine ordentliche Portion Kampfgeist ist da sicherlich von Vorteil.
Sie ist die „Rookie“ in der Gruppe und brauchte etwas Zeit, bis sie ebenfalls vom Trailrunning Fieber gepackt wurde. Doch seit einem Teamausflug Ende 2024 nach Cortina ist klar: sie ist hochmotiviert und Geduld zählt nicht zu ihren hervorstechenden Charaktereigenschaften. Während andere sich langsam an Distanzen herantasten, würde sie am liebsten gleich mit 80-Kilometer-Ultras loslegen, obwohl die Vernunft noch irgendwo am Parkplatz steht und ruft: „Vielleicht erst mal 25?“ Deshalb auch sehr auffällig die Tendenz, sich bevorzugt für Bewerbe anzumelden, die objektiv zwei Leistungsklassen zu groß sind. Erstaunlicherweise endete jedes Experiment bisher aber dann doch irgendwie mit einem Finish.
Als Saisonziel steht dieses Jahr der HK30 Panorama bei den Hochkönig Ultraks am Plan. Jetzt heißt es...trainieren, trainieren, trainieren.